LSBT*IQ Netzwerk: Pride Poetry Slam

Draußen ist′s dunkel, innen ist′s mukkelig! Und dazu gibt′s feine Texte und charmante Show in eure Hirne!
Und damit… Ta-(Glitterkonfetti)-DAH!
10.12.2021
19 Uhr ist Einlass, etwa 19:30 geht’s los.
Kommt bitte rechtzeitig, da wir unter 2G Regelungen veranstalten und eure Impf- undoder Genesungszertifikate checken müssen.
Der Eintritt ist auf Spendenbasis, ihr gebt, was ihr wollt und könnt!
Organisiert und moderiert wird der Abend von Suse Bock-Springer.

Die Facebook Veranstaltung findet ihr hier.

Die Veranstaltung ist ein brave Space.
Die Veranstaltung findet in deutscher Lautsprache statt.
Die Location ist nur eingeschränkt barrierefrei. Für nähere Informationen zu den Räumlichkeiten nehmt gerne Kontakt zu Sabine & Peter vom PostamD auf: .
Es gibt keinen Platz für Rassismus, Sexismus, Antisemitismus, Ableismus, Ageismus oder Saneismus, ebenso wie (DUH!) LSBTIQA+-Feindlichkeit.
Die Veranstaltung wird finanziert durch das Ministerium für Soziales und Integration des Landes Hessen.
Liebe Alle!
Wenn grade kein Corona herrscht, veranstaltet das Netzwerk LSBT*IQ immer wieder mal einen queeren Poetry Slam. Warum? Na weil’s mega schön ist: Ein ganzer Abend voller Vielfalt auf der Bühne und in Texten, in Reimform und Reinform, in Fiktion und Realität.
Und nun ist ja Corona… Und das ist ärgerlich, aber kein Grund, keine schöne Show mit queeren Texten auf die Füße zu stellen und Euch unter 2G-Regeln zum Lauschen und Staunen in Goethes PostamD in Kassel einzuladen. Denn immer noch brauchen Künstler*innen aus der Community unsere Liebe und Unterstützung. Auch deshalb sind wir froh, Euch und uns gemeinsam mit dem AdiNet Nordhessen einen fabelhaften Abend mit vier phanastischen Slammer*innen und einem feingeschmäcklichsten Feature-Act zu gönnen!
Malt euch also ein kleines Herzchen in eure Kalender und freut Euch auf unsere Jahresabschluss Pride Poetry Slam Show!

 

 

Lücken in der Versorgung schließen: Fortbildung für Hausärzt*innen

Der Landesverband der hessischen Aidshilfen lädt gemeinsam mit der Aidshilfe Kassel zu einer durch die Landesärztekammer und die Deutsche AIDS Gesellschaft zertifizierten Fortbildungsveranstaltung für Hausärzt*innen in Nordhessen ein. Bei dieser Veranstaltung werden international angesehene Wissenschaftler*innen wie Prof. Dr. Jürgen Rockstroh, Vorstandsmitglied der European AIDS Clinical Society (EACS), Vorträge halten.

„LÜCKEN IN DER HIV-VERSORGUNG SCHLIESSEN“
Mittwoch, 8. Dezember 2021, 14-19 Uhr
Tagungszentrum KulturBahnhof Kassel
Rainer-Dierichs-Platz 1, 34117 Kassel

 

T*räumchen: Offene Sprechstunde

Wir freuen uns unsere offene Sprechstunde wieder vor Ort anbieten zu können!
Am Donnerstag den 18. November von 16h – 18h könnt ihr uns im Büro der Aids-Hilfe Kassel, im 3. Stock der Motzstrasse 1, finden.

Bitte meldet euch vorher unter der Telefonnummer 0157 3249142 oder unter der Mailadresse:
kontakt@traeumchen-kassel.de an.

Es gibt zwar einen Aufzug, aber das Gebäude selbst ist leider nicht rollstuhlgerecht. Deswegen sagt bei eurer Anmeldung bitte auch Bescheid wie, und ob wir euch den Zugang erleichtern können. Alternativ können wir auch einen online Termin ausmachen, oder auf einen anderen Ort ausweichen.

Die Sprechstunde findet jeden 3. Donnerstag im Monat statt und ist kostenlos.

Ihr könnt bei der Beratung erste Fragen klären, uns als Team kennen lernen, und eine Terminabsprache für ein ausführlicheres Gespräch abmachen.

Das Angebot ist offen für alle, die sich mit geschlechtlicher oder sexueller Orientierung beschäftigen; sei es aus persönlichen oder beruflichen Gründen, und/oder wegen Angehörigen.

Wir freuen uns auf Dich!

 

Gesundheit von trans und nichtbinären Menschen

– Auswirkungen transfeindlicher Diskriminierung und Gewalt –

 

Donnerstag, 09.12.2021 | 15 – 18 Uhr | digital (zoom)

 

Was sind transfeindliche Diskriminierungen? Was sind Unterschiede zwischen alltäglicher und struktureller Diskriminierung? Welche Auswirkungen haben Diskriminierungen und Stigma_tisierungen auf Gesundheit? Was bedeutet „Minderheiten-Stress“?

 

Oft erleben trans und nichtbinäre Personen in verschiedenen Lebensbereichen Diskriminierungen, wie in der Gesundheitsversorgung, Nahbeziehungen oder Bildung. Wiederholtes Erleben von Stigmatisierungen und Diskriminierungen wirken negativ auf die Gesundheit und können zu psychischen Belastungen führen. Gleichzeitig können Bewältigungsstrategien und das Erleben von Zugehörigkeit zu Communities die Gesundheit stärken.

 

Der Workshop richtet sich an Pädagog_innen, Sozialarbeiter_innen, Psycholog_innen und alle Interessierten, die Trans*feindlichkeit und ihre Auswirkungen besser erkennen und ihr entgegenwirken wollen.

 

Referent_innen

zora Lovreković (keine Pronomen)

ist queere_r Aktivist_in, studiert aktuell Politikwissenschaften und beschäftigt sich im Rahmen der Abschlussarbeit mit dem Thema Sorge/ Care in trans Communities. Nebenberuflich arbeitet zora zum Themenbereich Antidiskriminierung und Diversity.

Ivo Boenig (ivo | er)

ist trans*_queere_r Aktivist_in, Sozialarbeiter_in und promoviert momentan zu Gesundheitsentwürfen von trans* und nichtbinären Personen.

 

Anmeldung bis zum 02.12.2021

per E-Mail an kontakt@traeumchen-kassel.de

oder telefonisch unter: 0561 97 9759 10

 

 

 

Technik-Informationen

Der Workshop findet online über die Plattform zoom statt. (https://explore.zoom.us/de/about/)

Für die Teilnahme an den Workshops wird ein Internetzugang, ein Rechner oder Tablet und ein Mikrofon benötigt. Für einen persönlicheren Austausch freuen wir uns über eine Teilnahme mit Kamera. Dies ist jedoch keine Voraussetzung für den Workshop.

 

 

Stellenausschreibung der AIDS-Hilfe Kassel

Die AIDS-Hilfe Kassel e.V. wurde 1987 gegründet. Wir setzen uns für die Akzeptanz und Diversität von sexuellem Begehren und geschlechtlicher Identität ein. Nur in einer solidarischen Gesellschaft, in der HIV-positive Menschen, LSBT*IQ+ und andere marginalisierte Gruppen keine Angst vor Diskriminierung und Ausgrenzung haben müssen, ist Gesundheit und ein selbstbestimmtes Leben möglich. Wir arbeiten niedrigschwellig und akzeptieren den Lebensentwurf unseres Gegenübers.

Wir suchen ab dem 01.10.2021 (oder später) eine Person für die folgende Stelle mit Dienstort in Kassel:

Mitarbeiter*in für den Bereich Betreutes Wohnen, Beratung und Begleitung mit 19,25 Wochenarbeitsstunden (Aufstockung ggf. möglich)

Deine Aufgaben

– Ambulant betreutes Wohnen für Menschen mit HIV/AIDS

– Allgemeine Beratung zu HIV, Aids und andere sexuell übertragbaren Krankheiten -insbesondere im Kontext  von Testberatungen

Dein Profil

– Dipl. Sozialarbeiter*in, Dipl. Sozialpädagog*in, Erzieher*in oder vergleichbare Qualifikationen

– Lebensweisenakzeptanz

– Partizipative Grundhaltung

– Hohe Identifikation mit den Zielen der AIDS-Hilfe

– Eigenverantwortliches, selbstständiges und flexibles Arbeiten

– Sensibilität für Mehrfachdiskriminierungen

– Mehrsprachigkeit wünschenswert

 

Wir bieten:

– Vielseitige, verantwortungsvolle Tätigkeiten in einem engagierten Team

– Eine offene und wertschätzende Atmosphäre

– Ein unkonventionelles und abwechslungsreiches Arbeitsfeld mit Platz für eigene Ideen

– Kommunikation auf Augenhöhe

– Supervision und Fortbildungen

– Vergütung in Anlehnung an TVöD

– Ein unbefristetes Stellenangebot

 

Wir möchten insbesondere Menschen mit HIV, einer Migrationsgeschichte, Zugehörige aus dem LSBT*IQ+ Spektrum, Menschen mit Rassismuserfahrungen und/oder Beeinträchtigungen zu einer Bewerbung ermutigen.

Bewerbungen senden Sie bitte zeitnah an:

Ira Belzer

ira.belzer@kassel.aidshilfe.de

 

Vortragsreihe: Hinter den Buchstaben – Q mit Muri Darida

Schuld sind immer die “Anderen”: Vermeintlicher “Kinderschutz” und Queerfeindlichkeit im Rechtspopulismus und was man dagegen tun kann

07. September 2021|19 Uhr|Onlinevortrag

Link zur Veranstaltung: https://us06web.zoom.us/j/5187276249

Rechtspopulistische Aktuer*innen und Regierungen gewinnen weltweit an Zuspruch. Verschwörungsideologien verzahnen unterschiedliche Ideologien, die Jüd*innen*Juden, Migrant*innen, Feminist*innen und queere sowie trans Personen als Schuldige und Angreifer*innen darstellen. Ein häufiges Thema ist dabei der Schutz der heteronormativen Familie und Kinder. Rechtspopulistische Parteien wie die polnische PiS, der ungarische Fidesz und die deutsche AfD arbeiten mit verschwörungsideologischen Erzählungen, um unter anderem gegen queere und trans Personen zu hetzen. Der Vortrag zeigt die historischen Hintergründe und der aktuelle Umgang etwa mit der Behauptung, queere Menschen wären für die “Frühsexualisierung” von und an sexualisierter Gewalt an Kindern verantwortlich. Außerdem werden Strategien erarbeitet, verschwörungsideologische und rechtspopulistische Muster zu identifizieren, zu debunken und zu widerlegen. Die Debatte etwa um die Allianzarena in Regenbogenfarben zur Fußball-WM hat verdeutlicht, dass performativer Aktivismus zumindest keine nachhaltige Strategie gegen Queerfeindlichkeit ist. Der Vortrag mit anschließender Gesprächsrunde öffnet den Raum, um mögliche Widerstands- und Hilfestrategien für den Umgang mit Hetze zu erarbeiten und auch kritisch zu hinterfragen, in wie weit die westeuropäische queere Community auf die Queerfeindlichkeit der “Anderen” reagieren kann. (Spoiler: Mit Homonationalismus besser nicht.)

Eine Kooperation mit dem AdiNet Nordhessen

 

Queerfilm Kassel: Neubau

Queerfilm am Mittwoch, 15. September 2021 um 18:30 Uhr
„Sommer in der Brandenburger Provinz. Markus ist hin- und hergerissen zwischen der Liebe zu seinen pflegebedürftigen Omas und der Sehnsucht nach einem anderen Leben in Berlin. In Tagträumen erscheint ihm immer häufiger eine Schar schillernder Dämonen als Vorboten einer queeren urbanen Wahlfamilie, die ihn aus seiner Einsamkeit befreit. Als er sich in Duc verliebt, wird alles noch komplizierter. Denn eigentlich stehen in Markus’ Neubauwohnung schon die gepackten Kisten für den Umzug in die große Stadt.“ (Salzgeber)
Deutschland, 2020
Ein Film von Johannes M. Schmit
Mit: Tucké Royale, Monika Zimmering, Jalda Rebling, Minh Duc Pham u.a.
Sprache: Deutsch
81 Minuten
Es gelten die üblichen Preise der Filmladen/ Bali/ Gloria-Kinos

Aufgrund der aktuellen Hygienerichtlinien können wir leider nur einen kleinen Teil der Plätze besetzen. Reservieren lohnt sich!
Dies führt auch dazu, dass unsere Vorstellungen nicht mehr kostendeckend organisiert werden können. Die Queerfilm-Redaktion freut sich daher sehr über Spenden.

 

 

Queerfilm Kassel: Rückkehr aus der Corona-Pause

Vorstellung am 18. August 2021, um 18:30Uhr:
„A Deal With The Universe“
Großbritannien, 2018
Ein Film von Jason Barker
Mit: Jason Barker
Sprache: Englisch (Omu)
92 Minuten
Dieser bewegende Dokumentarfilm folgt dem transgender Filmemacher Jason Barker, als er und seine Partnerin Tracey versuchen, ein Kind zu bekommen. Zusammengestellt aus intimen Heimvideos, die über einen Zeitraum von 15 Jahren aufgenommen wurden, verfolgt es die zahlreichen Versuche beider Partner, mit ihrem eigenen biologischen Kind schwanger zu werden.
(https://www.kultkino.ch/film/_BAL3983/)
Autobiographical documentary from Transgender filmmaker Jason Barker telling the story of a very different kind of pregnancy.Autobiographical and made entirely from personal archive and home video diaries, the film follows Jason’s incredible story of how he came to give birth to his child, charting over 15 years of his and his partner’s life. This film is groundbreaking in terms of it’s intimate insights into gender identity and new parenthood.
(https://www.delavalfilm.com/films/a-deal-with-the-universe/)
Es gelten die üblichen Preise der Filmladen/Bali/Gloria-Kinos http://filmladen.de/
Aufgrund der aktuellen Hygienerichtlinien können wir leider nur einen kleinen Teil der Plätze besetzen. Reservieren lohnt sich!
Dies führt auch dazu, dass unsere Vorstellungen nicht mehr kostendeckend organisiert werden können. Die Queerfilm-Redaktion freut sich daher sehr über Spenden

 

 

Terassengespräch „Schwule*Queere Elternschaft“

Die AIDS-Hilfe Kassel lädt zum Terassengespräch „Schwule*Queere Elternschaft.

Zu Gast: Thorsten von ICH WEISS WAS ICH TU

Am Freitag, 20. August 2021

Um 19:00 Uhr

In der Wandelbar, Schönfelder Str. 41A, 34121 Kassel

 

Inhalt:

Wir sprechen mit euch über die Herausforderungen der Familiengründung und Elternschaft als schwule und queere Menschen. Dabei zeigen wir euch die möglichen Wege vom Kinderwunsch bis zur tatsächlichen Umsetzung auf. Wir informieren euch außerdem über Hürden und nach wie vor bestehende Diskriminierungen – genauso wie über aktuelle, positive Entwicklungen und Gerichtsentscheidungen.

Mit dabei ist auch Thorsten von der Kampagne ICH WEISS WAS ICH TU der Deutschen Aidshilfe. Thorsten wird euch von seinen Erfahrungen als „Regenbogen-Daddy“ erzählen. Seine Tochter wuchs bei ihm und seinem Partner sowie der leiblichen Mutter und ihrer Partnerin auf. Mittlerweile ist seine Tochter ein Teenager. Thorsten gibt euch einen Einblick in den Alltag einer Regenbogen-Familie aus erster Hand. Er weiß von vielen positiven Erfahrungen aber auch manch negativer Reaktion aus der Gesellschaft zu berichten.

Selbstverständlich wird es auch ausreichend Raum für Eure ganz speziellen Fragen zum Thema queerer Elternschaft und Familiengründung geben.

Wir vom Team der AIDS-Hilfe Kassel freuen uns auf ein spannendes und informatives Terassengespräch mit euch.

 

 

Stellenausschreibung(en) der AIDS-Hilfe Kassel

Wir suchen ab dem 01.09.2021 (oder später) eine oder mehrere Personen für die folgenden Stellenanteile mit Dienstort in Kassel:

1) Mitarbeiter*in für den Bereich Betreutes Wohnen, Beratung und Begleitung sowie den Schwerpunkten Männer, die Sex mit Männern haben (MSM) und Öffentlichkeitsarbeit mit bis zu 17 Wochenarbeitsstunden (ggf. Aufstockung möglich)

2) Koordinator*in für die LSBT*IQ Netzwerkstelle Nordhessen mit 20 Wochenarbeitsstunden

Hier geht´s zum PDF-Format: Stellenausschreibung AIDS-Hilfe Kassel e.V.